Presse/Informationen

 

Projekt KoMe gestartet – Kick-Off-Meeting

Am 04.11.2015 traf sich der projektbegleitende Arbeitskreis zum Kick-Off-Meeting des DFAM-Projektes „Kognitive Mediumszugangsalgorithmen für industrielle Funkanwendungen (KoMe)“. Ort des Treffens war das Institut für industrielle Informationstechnik (IT) in Lemgo. Die Teilnehmer diskutierten die ersten Projektergebnisse und die jetzt folgenden weiteren Arbeitsschritte. Zum Obmann des Arbeitskreis „KoMe“ wurde Herr Dipl.-Ing. Thomas Neugebauer, Götting KG, Lehrte, gewählt.



Die nächste Sitzung des Arbeitskreises findet am 15. Juni 2016, Beginn 09:00 Uhr, im Institut für Telekommunikation Hochfrequenztechnik (ITH), Bremen, statt. Am Ende des Kick-Off-Meetings hatten die Mitglieder die Gelegenheit, den Lemgoer Demonstrator für ein wandlungsfähiges Montagesystem als Anwendungsbeispiel aus der Industrie 4.0-Praxis sowie die Forschungsfabrik SmartFactoryOWL als Testzentrum zu besichtigen.

 

DFAM-Studie „Sicherheitsgerichtete Sensorsysteme“ abgeschlossen

Die moderne Produktionsumgebung im europäischen Raum erfordert für die Produktion zunehmend individueller Produkte eine immer engere Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. Aus diesem Grund müssen sich die Anlagenhersteller in verstärktem Maße mit der Thematik der Anlagensicherheit beschäftigen. Steuerungs- und Kommunikationstechnikhersteller bieten bereits eine breite Produktpalette im Umfeld der „Safety“ an. Dagegen existiert im Bereich der Sensorik und Aktorik nur ein kleiner Teil der für den Markt notwendigen Komponenten, die bereits unter dem Blickwinkel der Sicherheit entwickelt und zertifiziert sind.

In der auf den Maschinen- und Anlagenbau zugeschnittenen Studie wurden die Grundlagen zur Sicherheitstechnik gelegt, welche für den Komponentenhersteller, den Systemhersteller und auch den Anwender von Bedeutung sind. Auf wichtige Normen wie insbesondere die DIN EN 61508 und weitere Richtlinien wurde eingegangen.

Beruhend auf diesen Vorgaben wurde der aktuelle Stand der Technik erläutert. Lösungswege für den Entwurf sicherheitsgerichteter Komponenten und Systeme wurden aufgezeigt und gegeneinander abgewogen. Dabei wurde auf das Konzept der Sicherheitsebenen eingegangen. Zahlreiche Beispiele hierzu verdeutlichten die Arbeitsweise der angeschnittenen Ansätze.

Für die Zertifizierung von Komponenten wurden grundlegende Möglichkeiten aufgezeigt, welche sich in der Betriebsbewährtheit oder durch einen kalkulatorischen Nachweis äußern. Methoden und Vorgehen für einen quantitativen Nachweis von neuartigen Komponenten wurden vorgestellt, verglichen und mögliche Datenquellen für die Ausfallraten der einzelnen Bauteilelemente aufgezeigt.

Während der Studie zeigte sich, dass außerhalb der klassischen Komponenten der Sicherheitstechnik nur ein geringer Anteil anderer Sensoren sicherheitszertifiziert ist. Aus dem recherchierten Pool wurden einige Sensoren exemplarisch herausgegriffen und damit verschiedene Aspekte dargestellt. Eine umfassendere Auswahl hierzu findet sich im Anhang der Studie.

Die Mitglieder der DFAM erhalten die Studie kostenlos. Nicht-Mitglieder können die Studie bei der DFAM anfordern.

 

Mitgliederversammlung beschließt KMU-Bonus

Auf der Mitgliederversammlung der DFAM am 13.03.2007 wurde beschlossen, den Jahresbeitrag für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit einem Jahresumsatz bis 125 Mio. EUR einschließlich verbundener Unternehmen und ohne nennenswerten Beteiligung von Großunternehmen auf 950,- EUR festzulegen.
Für alle anderen Unternehmen beträgt der Jahresbeitrag 1.533,88 EUR.